Den Schwung mitgenommen

Obwohl der SC Reinach ohne einige Stammspieler nach Rheinfelden reiste, resultierte ein deutlicher 9:4-Auswärtssieg. Reinach, infolge einer Abwesenheit von Thomas Siegwart interimsmässig vom ehemaligen SCR-Trainer Hans- Peter Schärer gecoacht, legte den Grundstein für den deutlichen Sieg im Startdrittel.
sste. In derAufstellung des SC Reinach ergaben sich zweiTage nach dem grandiosen Cup-Sieg über Wohlen einige Änderungen. Vogel hütete nach überstandenem Daumenbruch erstmals wieder das Tor der Wynentaler, zudem stand mit Philipp Riechsteiner nach wiedergenesener Schulterverletzung ein SCR-Urgestein ein Woche früher als geplant wieder in der Mannschaftsaufstellung. Reinach startet furios und ging durch einen Doppelschlag von Gautschi und Hächler 2:0 in Führung.Auf den überraschenden Anschlusstreffer des Heimteams reagierten die Gäste aus dem Wynental postwendend. Hächler mit zwei weiteren Treffern zum persönlichen Hattrick und Wassmer (ebenfalls erstmals seit Mitte November wieder im SCR-Aufgebot) erhöhten bis zur 15. Spielminute auf 5:1. Ein erneuter Anschlusstreffer der Fricktaler korrigierte Attila Blatter mit dem sechsten Treffer des Cup-Halbfinalisten im ersten Drittel. Rheinfelden wie verwandelt im 2. Drittel Sechs Tore in einem Drittel waren ganz nach dem Gusto von Interimscoach Hans-Peter Schärer. Er lobte die Mannschaft und wies in gekonnter Siegwart-Manier darauf hin, dass man nicht nachlassen solle. Gesagt – nicht getan. Reinach baute ab, Rheinfelden spielte körperbetonter und erzielte in doppelter Überzahl das einzige Tor im Mitteldrittel. Die Pausenansprache im 2. Drittel brachte den SC Reinach aber wieder ins richtige Fahrwasser. Zweimal Gautschi (ebenfalls zum persönlichen Hattrick) und einmal Steuri sorgten bis zur 57. Minute für die 9:3-Führung der Gäste. In den letzten Spielminuten liessen sich die Wynentaler von der oftmals überharten Spielweise der Rheinfelder provozieren und man tauschte gegenseitig Nettigkeiten aus. Die beiden sichtlich überforderten Schiedsrichter müssen die überharten Schlussminuten auf ihre Kappe nehmen, hätte man dies doch durch konsequentes Pfeifen von unnötigen Checks bereits frühzeitig unterbinden können. So ging der letzte Treffer zu Gunsten des Heimteams beinahe unter, währenddessen der Fachspezialist für gehobene Konfliktlösung in den Reihen der Reinacher dem gegnerischen Aggressionstreiber die Ohren zünftig «panierte».

EHC Rheinfelden II – SC Reinach 4:9 (2:6; 1:0; 1:3) – Kunsteisbahn KuBa FreizeitcenterAG, Rheinfelden, 37 Zuschauer,
SR:Vetter, Rohrer
Tore: 2. Gautschi (Hauenstein) 0:1, 4. Hächler (Bula) 0:2, 8. Meyer (Willi) 1:2, 9. Hächler (Bula,Wassmer) 1:3, 12.Wassmer (Bula, Hauenstein / Ausschluss Willi) 1:4, 14. Hächler (Wassmer, Riechsteiner) 1:5, 17. Ganter (Konrad / Ausschluss Di Vincenzo) 2:5, 19. Blatter (Gautschi) 2:6, 28. Ganter (Wunderle /Ausschluss DiVincenzo, Eichenberger) 3:6, 41. Gautschi 3:7, 50. Steuri (Hauenstein) 3:8, 57. Gautschi (Di Vincenzo) 3:9, 60. Meyer (Willi / Ausschluss Gautschi) 4:9.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Rheinfelden II, 6mal 2 Minuten gegen Reinach.
EHC Rheinfelden II: Dürst (ab. 41. Wagner), Küng, Beeler, Tschopp, Meyer, Green, Konrad, Ganter, Schratz, Willi, Lagger, Knup, Küng, Wunderle.

SC Reinach: Vogel, Lüscher,Di Vincenzo, Eichenberger, Riechsteiner, Bula, Hächler, Hauenstein, Gautschi, Blatter, Wassmer, Steuri, Zimmermann, Haudenschild.
Bemerkungen: Reinach ohne Kummli, Wyssling, M. Rupp, Keusch (alle abwesend), A. Rupp (krank). Hans-Peter Schärer als Interimscoach infolge Abwesenheit von Trainer Thomas Siegwart.